22.02.07, 19:36:22
Lunara
geändert von: Lunara - 26.02.07, 20:43:27
Lilliane de Vénard
Lilliane wuchs in dem Anwesen der Adelsfamilie Vénard, welches sich in dem Dorf Provence im Süden Frankreichs befand, auf. ~Sie entsprang als erste Nachfolgerin der Liebe zwischen der Firstlady Moris de Vénard und Lord Nyrieth de Vénard. Doch ihr junges Leben sollte bald eine drastische Wendung nehmen, als die Mutter ihr berichtete, dass sie erneut schwanger war. ~Es breitete sich tiefer Hass in dem blutjungen Mädchenherzen aus. War es nun vorbei mit Zuneigung und Geschenken, mit welchen sie überhäuft wurde ?
~ Aber sie irrte sich. Sofort schloss sie unwillkürlich das kleine Wesen, welches den edlen Namen Lèmis trug, tief ins Herz. Schon bald stellte sich ihre kleine Schwester sowohl der Seel'nspiegel als auch eine sehr gute Freundin heraus, als die Eltern den beiden kaum noch Beachtung schenkten. Lilliane vertrat die Stelle der 'Trösterin der kindlich reinen Seele' Lèmis'. Doch schon bald sollten sich die Wege der beiden unwillkürlich trennen, als Lèmis gezwungen wurde Louis Môntrellè zu heiraten.
Lilliane's Charakter ist enorm von ihrem Adel geprägt. Ihr Wesen zeichnet sich durch Arroganz, Eitelkeit und zynische Worte aus, welche nicht darauf bedacht sind, ob sie die Personen - welche von diesen betroffen sind - verletzen oder nicht. Auf Fremde - und besonders auf diese - wirkt sie verschlossen, unnahbar und kühl.
Im Alter von 19 Jahren, kam sie nach Mitheldarien, da sie einen Brief ihrer Schwester erhielt, in dem sie angab, aus 'Louis' Fängen' entkommen zu sein und nun in einem Dorf auf sie wartete. Sogleich machte sich Lilliane auf den Weg, getrieben von der unendlichen Sehnsucht ihre Schwester wieder zu seh'n.
Lilli's blasser Leib ist gänzlich makellos und schlank. Da sie von zierlicher Größe, darum trägt sie meist schwarze Stiefel, welche perfekt die dunklen Gewänder ergänzen. Das nachtschwarze Haar, welches bis unter die Schulterblätter reicht, birgt stets einen seid'gen Schimmer. Ihre Stimme zischelt so bittersüß, dass man sie nie mehr aus dem Kopf bekommt. Der Klang gleicht kristallklarem Wasser, welches in einem reinen Bächlein hinunterfließt. Ihre Berührungen sind weich wie die Blätter einer Rose und so unwirklich und behutsam, wie der Wind, welcher sich lau ums Dorf legt.
Leiterin der hochangesehenen Gilde 'a l ombre de la nuit', auf welche sie sehr stolz ist und bei allen Mitgliedern auf lange und gute Zusammenarbeit hofft.