Rýleth

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01.03.07, 16:29:42

Ryleth

geändert von: Ryleth - 22.03.07, 23:47:42


...Nemo me impune lacessit...
...Niemand reizt mich ungestraft...

- Rýleth Cabannon -




Sein Leben sollte erst beginnen, doch es endete...

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„Mutter...ich weiß doch nicht wie...“
„SPAR DIR DEINE WORTE!!! ...und nenne mich nie wieder so!“
„Aber...aber...du BIST doch meine Mutter...Mama...“
„Wie kann ich Mutter sein, wenn mein Sohn soeben für mich gestorben ist?“
„...Ich...nein...das kannst du mir nicht antun, bitte! Ich flehe dich an!“

„Verschwinde...BESTIE!"

[ Auszug aus einem Gespräch zwischen Rýleth und seiner Mutter, 5 Sommer zuvor ]

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Vergangenes, verschlossen in seinem Herzen:

Der Beginn

Schon seit jeher waren die Cabannons eine überaus friedliche Familie. Exportieren, Importieren und Handeln mit allerlei Waren war ihre Aufgabe. Etwas anderes hatte ein Cabannon noch nie getan und dachte auch nicht im Traum daran, schließlich hatte das Geschäft sich seit Jahrgenerationen weitervererbt und hatte die Familie zu einem gewissen Wohlstand gebracht.

Genau so ist es auch bei Rýleth gewesen, dem ältesten Sohn der Familie. Genau wie sein Urgroßvater, Großvater und Vater hatte auch er einen scharfen Sinn wenn es darum ging Geschäfte aller Art abzuschließen und zu seinen Gunsten zu drehen. Geschickt und doch immer freundlich aufgeschlossen war er schon in jungen Jahren ein eingefleischter Handelsmann – ganz klar – wie sein Vater schon zuvor, würde auch er in die Fußstapfen treten.

Nichts sollte dieses Leben ändern können - doch alles geschah anders. Gerade einmal 16 Winter erreicht, passierte das Unfassbare. Ein nächtlicher Sparziergang, nicht mehr, nicht weniger. Die Stadt hatte er längst hinter sich gelassen, zufrieden pfeifend bahnte er sich einen Weg durch das Gestrüp, die kühle Luft tief in sich aufnehmend. Da verharrt er urplötzlich in seiner Bewegung, lauscht. Ein dumpfer Knall, dann umfängt ihn tiefe Dunkelheit.


Das Erwachen

Der Wald war still und pechschwarz, lag doch die Nacht wie ein ewiger Schleier über ihm, der die Bäume in ein mattes Grau hüllte und sie mit eiskaltem Griff festhielt. Lediglich der Vollmond spendete durch das Geäst einige Lichtstrahlen.
Tief im Herzen des Waldes wachte der junge Mann schließlich auf, nur eine kleine Wunde am Kopf zeugte davon, dass sein Schlaf wohl auf keinem natürlichen Wege herbeigeführt wurde. Mit dröhnendem Schädel richtete sich Rýleth auf und mit einem weiteren großen Kraftaufwand stellte er sich hin, den Blick in alle Richtungen schweifen lassend. Benommen durchwühlte er seine Taschen und stellte fest, dass er das Opfer eines Überfals geworden war, denn alles was er bei sich getragen hatte, war nun fort. Doch etwas war merkwürdig. Es war still - zu still.

Nicht einmal eine Käuzchen gab seine Laute von sich. Doch dann, heulende Laute, ein Knacken rechts...oder links? Ein rascheln im Gebüsch, ein weiteres Knacken und schließlich ein Knurren. Bösartig, gefährlich leuchtende Augen und ein weiteres Knurren veranlassten Rýleth schließlich um sein Leben zu rennen. Über Stock und Stein, durch Geäst und Unterholz rannte er, wie ein Besessener, der sein Leben schützen wollte. Dornen zogen an seinen Kleidern, ritzten ihm die Haut auf. Wurzeln brachten ihn zum Stolpern. Doch nichts konnte ihn aufhalten, konnte ihn abhalten zu rennen. Das Tier, oder was auch immer es war, hetzte hinter ihm her. Er konnte es nahezu spüren, wie sein Atem in seinem Nacken lag. Dann ein Sprung von hinten in Rýleth´s Rücken, der Junge geht zu Boden. Dreck, Gestein und Geäst schlugen ihm ins Gesicht, als er unter dem schier bestialischen Gewicht zu Boden ging.
Ein letztes bösartiges Knurren, gefolgt von einem lang gezogenen Schrei waren die letzten Geräusche, die diesen Abend den tiefschwarzen Wald erfüllten.
Ein zweites Mal in Folge erwachte Rýleth nach – für ihn – kurzer Zeit. Dieses Mal war es jedoch mindestens ein ganzer Tag, den er geschlafen hatte, wieder unfreiwillig. Noch immer lag er auf dem Bauch, alle Viere von sich gestreckt und die Geruch des Waldbodens aufnehmend. Unglaublicherweise war er nicht tot, nein, er fühlte sich sogar ausgesprochen gut, geradezu hervorragend. Lediglich sein Hals wies eine Wunde auf, welche nicht unbedenklich war, doch es war, als ob sie kaum wesentlich wäre in Rýleth Augen.

Geradezu als ob der nächtliche Vorfall gewollt wäre, fühlte er sich stärker, geschickter und vitaler im als je zuvor. Es war wie ein Segen für den Jungen. Wie ein Segen und doch stellte sich beim ersten Vollmond heraus, dass es doch ein Fluch war.

Der Fluch der Lykanthropie.


Die Reise

Nicht lang dauerte es, da kam er - der Vollmond.
So wie es das Schicksal wollte, verwandelte sich Rýleth zu einer tötlichen Bestie und riss noch in der selben Nacht ein wehrloses Mädchen - die Tochter einer befreundeten Familie. Zu allem Unglück passierte dies unter der Anwesendheit eines anderen Augenpaares und so dauerte es nicht lang, bis auch die Familie es erfuhr und er mit sofortiger Wirkung enterbt und davongejagt wurde.


- noch im Aufbau...




22.03.07, 23:49:26

Ryleth

geändert von: Ryleth - 23.03.07, 00:11:28

Das Tier im Menschen:

Die Wehrgestalt

 
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