20.03.07, 22:39:34
Lhaeo
Eigentlich die Geschichte eines Wesens, aber lest selbst und bildet euch euer eigenes Urteil.
Irgendwo zu unbestimmter Zeit in einem riesigen und zum Teil recht dunklen Wald wandert einsam eine kleine zwei Fuß große Gestalt durch das Unterholz. Ohne große Schwierigkeiten kommt er voran, scheint es fast so als würden die Pflanzen ihm respektvoll Platz machen wenn er auf eine schier unüberwindliche Wand aus Hecken, Gebüsch und Dornenranken zutritt. Immer wieder ist ein leichtes Nicken seines Hauptes zu erkennen wenn ihm wieder mal Platz gemacht wurde, immer zielstrebiger werden die Schritte des kleinen Wesens, bis es endlich auf eine Lichtung tritt.
Auf der Lichtung steht ein mächtiger und uralter Baum von unbestimmbarer Art, schon seit zwei Tagen war das kleine Wesen in seinem Schatten gewandert, so hoch war er, seine Krone war kaum zu sehen und umgeben von kleinen Wolken.
Diese Lichtung war ein magischer Ort und nur wenigen war es gestattet ihn je zu Gesicht zu bekommen oder den alten Baum schon von weitem zu sehen und in seinem Schatten zu wandern.
In gleichem Augenblick wo er die Lichtung betrat fielen alle Sorgen und alle Last von dem kleinen Leprechaun ab. Ruhe und Zufriedenheit waren in seinem Gesicht zu erkennen, seine dunklen Augen von sattem Grün, wie die Kronen der Bäume, strahlten beim Anblick des alten Baumes. Langsam macht er sich auf den Weg zum Baum, scheinbar ausgestorben wirkt die Lichtung, doch er weiß zu genau dass dies täuscht. Als er mitten auf der Lichtung steht, den Blick fest auf den Baum gerichtet scheinen auf einmal unzählige kleine Feen sich vom Baum zu stürzen, direkt auf den kleinen Leprechaun zu.
Ein mildes und zugleich glückliches Lächeln legt sich um seine Lippen beim Anblick der kleinen Feen die gerade mal halb so groß wie der Leprechaun waren.
Aufgeregt schnattern die kleinen und lieblich anzuschauenden Wesen durcheinander auf ihrem Weg zu dem Kleinen. Immer wieder hört man die Worte „Vater“ und „Endlich“ aus dem Wirrwarr.
Ruhig bleibt er stehen und wartet das die anderen endlich landen oder wenigstens zur Ruhe kommen, er wusste ja das es Aufregung geben würde wenn er endlich wieder heimkam aber mit so etwas hatte er nicht gerechnet. Immer wieder schüttelt er schmunzelnd den Kopf und ein vergnügtes Zwinkern ist in seinen Augen zu erkennen.
Eine gute Stunde dauert es bis sich die kleinen Feen endlich halbwegs beruhigt hatten unzählige Umarmungen hatte es gegeben, viele Tränen waren geflossen und eine menge kleiner Küsse musste er über sich ergehen lassen, aber nun kehrte endlich ein wenig Ruhe ein.
Ein paar der älteren Feen brachten Schalen mit Früchten und Wasser, ein paar der jüngeren flatterten immer noch aufgeregt um den Kopf des kleinen Leprechauns.
Mit sanfter Stimme ermahnt er sie Augenzwinkernd doch ein wenig Ruhe zu geben, aber zu groß war die Freude als das sie ruhig hätten bleiben können.
Immer wieder ließ er seinen Blick lächelnd durch die Runde wandern und auch den Baum hinauf wo zwischen den Ästen einige Dryaden saßen und ihm lächelnd zuwinkten.
Allmählich wurde es ruhiger, er hatte sich gestärkt und den Feen mit einem zärtlichen Lächeln gedankt, dabei griff er in eine seiner vielen Taschen, die scheinbar größer waren als es auf den ersten Blick zu erkennen war und holte einige Zuckerstangen oder etwas Lakritz heraus das er den Feen gab, die sich gleich glücklich darüber hermachten.
Zufrieden machte er es sich am Stamm des alten Baumes gemütlich, lehnte sich zurück und genoss nach so langer Zeit die Berührung seines Baumes, scheinbar unbewusst wanderte seine Hand in die Innentasche seiner Jacke und kramte eine kleine Hornpfeife hervor, ohne seinen Blick von den lieblichen Feen zu nehmen stopfte er die kleine Pfeife und entzündete sie.
Die Sonne glitt langsam tiefer am Horizont und glücklich betrachtete er sie, sog dabei genüsslich den Rauch seiner Pfeife ein.
Zwei noch sehr junge Feen flatterten direkt auf ihn zu, aufgeregt plapperten sie auf ihn ein „Oh bitte bitte, Vater eine Geschichte, erzähl uns bitte eine“. Mit einem klein-Mädchen-Augenaufschlag bedachten sie ihn und plapperten eifrig auf ihn ein.
Für einen Moment nahm er die Pfeife aus dem Mund und lächelte die beiden listig an „Was soll es denn sein, meine Damen ? Eine kleine Liebesgeschichte vielleicht ? Oder eher etwas gruseliges ?“
Einen Moment sahen die beiden sich unschlüssig an, plapperten dann aber gleich wieder aufgeregt „Erzähl uns deine Geschichte Vater, bitte“ Wieder folgte ein klein-Mädchen-Augenaufschlag und ein leises Lachen war von ihm zu hören.
Noch einmal zog er an seiner Pfeife und lächelte die beiden dabei spitzbübisch an.
„Na ich will mal nicht so sein“ murmelt er leise und einen langen Augenblick überlegt er wo er am besten anfängt.
Nach und nach erstarb jedes Geräusch, jedes Gespräch verstummte, alle waren sie gespannt ihm zu zuhören.
Leise ertönte seine Stimme „Als ich damals in Mitheldarien eintraf war ich ein junger Taugenichts, ich hatte keine Ahnung was ich in meinem Leben erreichen wollte, oder was ich sinnvolles anstellen könnte. Ich hatte damals gehört das diese Stadt ein Problem mit einem grünen Drachen hat und wollte mir das mal anschauen, ich konnte mir einfach nicht vorstellen das ein einzelnes Wesen eine ganze Stadt in Angst und Schrecken versetzen konnte. Doch wurde ich schnell eines besseren belehrt, mein erstes Aufeinandertreffen mit dem Drachen endete mit einem recht schmerzhaften Besuch bei Ramius. Aber ich gab nicht auf und bereitete mich besser vor und es klappte, ich konnte ihn besiegen, doch was mir niemand sagte war das der Drache verflucht war, jedes Mal wenn er besiegt wurde, wurde er kurz darauf wiedergeboren…. Eine endlose Geschichte und die Bewohner der Stadt hatten es sich zur Aufgabe gemacht ihn nicht zur Ruhe kommen zu lassen, damit er bloß nicht sich anderweitig umschauen konnte, der Rest des Reiches sollte unbekümmert weiterleben.“
Einen Moment hält er inne und schaut über das kleine Meer an Feen, die ähnlich hübscher Blüten vor ihm saßen und gebannt lauschten. Mit einem Lächeln erzählt er weiter „Viel habe ich erlebt und ich habe den Drachen recht oft besiegt, viel Gutes widerfuhr mir aber auch viel schlechtes, ich fand Freunde und verlor sie wieder. So ging es lange Zeit und dann fand ich sehr gute Freunde, ja Thar, Fey und Tir, wir waren wirklich gute Freunde…. Aber eines Tages geschah es das einer der Stadtoberen unsere Freundin Fey ohne Grund in den Brunnen verbannte, niemand von uns wusste warum. Wir wollten sie nicht dort lassen und unternahmen einige Versuche sie zu befreien, aber nichts davon klappte wirklich aber irgendwann hatten wir es dann doch geschafft zu ihr durchzudringen in den Brunnen, doch es war eine Falle … in dem Moment wo wir zu ihr gelangten wurde ein riesiges Gitter über den Brunnen gelegt und wir waren alle gefangen. Da saßen wir also und überlegten wie wir dort herauskommen sollten, doch niemand wollte so wirklich etwas einfallen. Es vergingen ein paar Tage und unser Unmut wurde immer größer, irgendwann sannen wir auf Rache und überlegten uns wie wir das wohl bewerkstelligen sollten, falls wir je aus diesem Brunnen rauskommen sollten.“
Wieder unterbricht er kurz und schließt einen Moment die Augen, lange war es her und die eine oder andere Begebenheit lag ein wenig im Nebel der Erinnerungen.
„Was damals niemand wusste wir dann aber bald feststellen mussten war das Thar ein Vampir war, er brauchte Blut zum leben, eigentlich war er ein netter Kerl, niemals hätte ich gedacht das er eins dieser unnatürlichen Wesen ist… Aber diese Tatsache brachte uns gleichzeitig auf eine Idee, eine furchtbare muss ich heute sagen“ Ein leises Seufzen löst sich von seinen Lippen „Wir hatten uns also überlegt dass wir alle zu Vampiren werden …“
20.03.07, 22:40:02
Lhaeo
Ein leises Aufstöhnen geht durch die kleine Schar von Feen
„und uns dann an der Stadt die sich nicht drum scherte das jemand ungerechterweise in den Brunnen gesperrt wurde und an diesem Stadtoberen rächen wollten. So geschah es dann das Thar Fey zu einem der seinen machte, diese dann mich und ich Tir“ Wieder seufzte er leise bei der Erinnerung daran „Wir fanden dann auch endlich einen Weg nach draußen und was dann folgte war zum Teil unaussprechlich. Wir sorgten für Schrecken und jagten einem guten Teil der Stadt ziemliche Angst ein, einige der dortigen Bewohner verschwanden auf merkwürdige Weise und niemals mehr wurden sie wieder gesehen. Ich bin nicht stolz darauf was wir damals alles getan haben aber es ist ein Teil meines Ichs.“
Schließt kurz die Augen und hinter den Feen erscheint eine finster Gestalt, mittelgroß, ein dunkler Umhang der bis zum Boden reicht über die Schultern gelegt, die Kapuze so tief ins Gesicht gezogen das niemand darunter etwas erkennen konnte. Eisige Kälte und Beinhausgeruch strömt von der Gestalt aus und mit tiefer, rasselnder Stimme beginnt sie zu sprechen „Ich grüße dich alter Freund“ Erschrocken drehen sich die kleinen Feen um und einige leise Aufschreie sind zu hören, unwillkürlich rücken sie näher an den kleinen Leprechaun der seinen Kopf leicht neigt vor der Gestalt „Ich grüße dich Lhaeo, ich wollte den Kleinen hier nur zeigen wie wir damals ausgesehen haben“ Ein leichtes Nicken ist bei der Gestalt zu erkennen und ein leises, fast freundliches Lachen ertönt unter der Kapuze „Schon in Ordnung, mein Freund“
Lächelnd betrachtet er die kleinen Feen, wie sie sich gegenseitig umarmen, sich zitternd an den Händen halten, eigentlich sollten sie wissen dass ihnen hier nichts geschehen konnte und er ließ die Illusion, nichts anderes war sie, wieder verschwinden.
Leise beginnt er weiter zu erzählen „Irgendwann verschlug es uns in alle Winde, ich sah die andern kaum noch und verbrachte die meiste Zeit im Wald und da traf ich sie dann….“
Hält einen Moment inne und seufzt leise, leises Raunen ist von den Feen zu hören und von einer vorwitzigen Fee ist zu hören „Das war Mutter oder ?“
Mit einem sanften Lächeln nickt er „Ja das war Miieki, eure Mutter, Herrin des Waldes. Ich war damals schon eine Weile im Wald, die Gier nach Blut trieb mich und ich war wie in einem Rausch und dann sah ich sie, klein kaum 2 Fuß groß stand sie vor mir und zeigte nicht das kleinste Zeichen von Angst. Im ersten Moment war ich verwirrt, die Wesen das Waldes gingen mir schon ein paar Tage aus dem Weg und ich war sehr durstig, mit einem irren Lachen stürzte ich mich auf sie und gierte nach ihrem Blut, doch sie sah mich nur lächelnd an, mit ihren tiefblauen Augen und sagte ‚Heute nicht mein Lieber’ und bevor ich mich versah hing ich vor ihr in der Luft und konnte mich kein Stück mehr bewegen, sie dafür um so mehr und langsam ging sie um mich herum, piekste mich bei jeder Gelegenheit in die Seite und langsam sagte sie mir warum sie zu mir gekommen war. Die Götter hatten entschieden das meiner Gräueltaten endlich genug waren und ich nun meine Strafe zu bekommen hatte, eigentlich wollten sie meinen Tod, zu vielen Wesen hatte ich das Leben genommen als das eine andere Strafe in Frage käme doch Mi hatte anderes im Sinn und sie konnte die anderen Götter überzeugen diesen Fall ihr zu überlassen. So stellte sie mich vor die Wahl entweder der Tod oder ihr Diener für alle Zeit.“
„Am Leben hing ich damals eigentlich nicht mehr, zu sehr hatte die Gier nach Blut mich dem Wahnsinn nahe gebracht und ich glaube früher oder später hätte ich wohl meine Existenz selbst beendet. Aber ich war neugierig geworden, ihr Diener, wie sie sich das vorstellte wollte ich von ihr wissen und sie erklärte es mir. Ihr Wächter der ewige Baum wollte mehr über die Lebewesen außerhalb des Waldes erfahren und ich hätte ja lange Zeit unter ihnen gelebt und könnte später auch weiterhin meine Augen offen halten für ihn. Später wollte ich wissen und sie machte mir klar wie sie sich das vorstellte mit dem Austausch von Informationen….“
Tief atmet er durch bei der Erinnerung an damals, unbewusst hat sich seine Hand auf den Stamm gelegt und streicht fast zärtlich darüber.
„Ich sollte eins werden mit ihm, meine körperliche Existenz würde für eine Weile beendet werden und irgendwann, wenn er und ich eins wären würde ich mir einen Körper für die Wiedergeburt aussuchen. Ich schluckte schwer, hatte ich doch keine Vorstellung davon wie das alles überhaupt möglich sein könnte, aber immerhin war sie eine Göttin und vielleicht würde mir mein Leben dann ja wieder ein wenig sinnvoller erscheinen dachte ich. Ich willigte also ein und viele Jahre gingen ins Land, wo er …“ lächelt dabei den Baum an „und ich miteinander verschmolzen, er sog meinen Geist völlig in sich auf und mein seelenloser Körper starb und wurde eins mit dem Wald. Er wurde zu mir und ich zu ihm und das was er fühlt, fühle auch ich und das was ich fühle, fühlt auch er und doch hat jeder noch einen Teil seines alten Selbst in sich.“
Allmählich war die Sonne ganz untergegangen, die Sterne standen zahlreich am Himmel und der Mond stand in voller Pracht über ihnen, beleuchtete die Lichtung in ihrer Pracht.
Am Rande der Lichtung stand ein kleines Wesen, kaum zwei Fuß groß, dunkles Haar und tiefblaue Augen waren auf die kleine Schar gerichtet, von unbeschreiblicher Schönheit war ihr Antlitz, ein zärtliches Lächeln umspielte ihre Lippen beim Anblick des Leprechauns und auch sie lauschte aufmerksam seinen Erzählungen, kannte sie sie doch nur zu genau.
„So wurde ich der alte Baum, der seit Anbeginn der Zeit über den Wald und die Welt wachte, alles verfolgte und in seiner Erinnerung speicherte, viele Wesen kamen und gingen auf der Welt doch der alte Baum war ewig… und ich wurde euer Vater“ Sein Blick wandert langsam mit zärtlichem Schimmer über die kleinen Feen bei seinen Worten.
Ein wenig unbehaglich ob der Gefühlsduselei räuspert er sich und erzählt weiter.
„Eines Tages war es dann soweit, ich sollte mir einen Körper wählen, ich überlegte lange Zeit und wieder vergingen einige Jahre und ich entschied mich für diesen hier, dachte ich das ein so kleines Wesen keinen Argwohn erweckt, wollte ich doch nur beobachten, auch dachte ich das niemand eine Bedrohung in mir sehen würde.“ Das er auch seiner Göttin gefallen wollte verschwieg er wohlweißlich. „So viel Zeit war vergangen das ich eigentlich davon ausging das niemand sich mehr an mich erinnern würde, wenn ich in die Stadt zurückkehre, doch ich sollte mich irren… Es gab tatsächlich noch Wesen die sich an mich erinnerten, doch kaum noch jemand erinnerte sich daran welche Schrecken und Gräuel mein Werk waren und so machte ich mich daran zu beobachten und die Wesen zu studieren. Oft saß mir der Schalk im Nacken und ich spielte den Leuten Streiche, wollte ich doch wissen wie sie reagieren, nichts böses hatte ich dabei im Sinn, dachte ich doch das meine böse Seite damals gestorben ist als ich mit dem alten Baum verschmolz, wieder sollte ich mich irren.
Ich traf eine Elfe, sie kam mir gleich bekannt vor und nach einiger Zeit fiel mir ein woher ich sie kannte, sie hatte damals auf den Vampir der ich war eine eigenartige Faszination ausgeübt und immer noch konnte ich mich ihr nicht entziehen.
Schnell entschlossen machte ich mich mir ihr bekannt, viel war ihr passiert in all den Jahren, sogar ihr Gedächtnis hatte sie zwischenzeitlich verloren gehabt, also brauchte ich mich nicht sorgen das sie sich an mich erinnern würde. Wir verstanden uns gut und unterhielten uns oft und lang, auch half ich ihr wenn ich konnte, sie hatte ein Talent dafür sich in Schwierigkeiten zu bringen.“ Leise seufzt er wieder und ein sanftes Lächeln liegt auf seinen Lippen.
„Eines Tages geschah es dann, sie war an einen üblen Burschen geraten, ein Pirat finsterster Sorte und ihr Leben war in Gefahr, so richtig vertraut war ich da noch nicht mit meinen Kräften, zu kurze Zeit war erst vergangen und ich hatte sie noch nicht ausgelotet, auch war ich weit entfernt von ihm“ Seine Hand streicht wieder über die Baum „… ein dunkles Flüstern erklang in der hintersten Ecke meines Verstandes, dort hatte er gelebt, mein ‚böser’ Teil doch erkannte ich das er nicht mehr wirklich böse war, aber er konnte Dinge tun die mir unmöglich waren, ist mir doch jedes Leben heilig, ich überließ es also ihm in diesen Kampf einzugreifen und er schaffte es, er vertrieb den üblen Burschen doch sie erinnerte sich…“
„Ich blieb noch eine ganze Weile in der Stadt und half der Elfe ein ums andere Mal, doch wurde mir immer deutlicher bewusst, dass ich diese Wesen nie mehr richtig verstehen würde, zu sehr hatte ich mich verändert. Also beschloss ich das es Zeit wurde weiter zu ziehen und ich verschwand, still und leise, wie ich gekommen war und machte mich auf den Weg zu neuen Abenteuern“
Immer noch herrschte Stille und gebannt sahen die Feen den kleinen Leprechaun an, lächelnd ließ er seinen Blick über sie wandern, wusste er schon was kommen würde…
„Und…und wie ging es weiter, Vater ? Was hast du dann noch alles erlebt ?“
Langsam erhebt sich der kleine Leprechaun und schaut kurz auf die andere Seite der Lichtung wo die andere kleine Gestalt stand und ihn mit amüsiertem Lächeln beobachtete.
„Nun das ist eine andere Geschichte, meine Lieben und außerdem ist es schon spät und kleine Damen gehören längst ins Bett“
Enttäuschung spiegelte sich auf den Gesichtern der kleinen Feen, deutliches Murren war zu vernehmen, doch trotzdem machten sie sich langsam auf den Weg zurück auf den Baum, lächelnd blickte er ihnen kurz hinterher, er würde später sich ausruhen, erst hatte er noch etwas zu erledigen und machte sich auf den Weg zum Rand der Lichtung, wo sie schon die ganze Zeit auf ihn gewartet hatte.
Endlich war er wieder daheim auf seiner Lichtung, bei seinen Liebsten und so schnell würde er nicht wieder fortgehen.