Gedichte junger Autoren

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08.07.07, 15:39:29

Lawislaw

So leute,

ihr merkt ja, ich habe lange weile. Da ich grade nicht kreativ genug bin für nen RPG und nicht lust habe auf das Ewige "Perfektar kampf, du bekommst eine Extra Runde" setz ich mahl nen Parr Gedichte rein. Viel Spaß und Freude beim Lesen.

Kreatik bitte an mich(in diesem Forum) ich leite sie unwarscheinlich gerne Weiter.


lg Lawislaw de Leah'n

In Gedanken geschrieben
Ich geh in nem dunklen Wald den Weg entlang, ein Mädschen an jeder hand.
Mein Blick ist gerichtet zum Waldesrand, wo steht die eine mit Licht in der Hand.
Die Mädschen wollen mich bringn zum stehn, zwingen mich ich kann nicht weitergehen.
Sie sagen von links und rechts, sie hätten beide das gleiche Recht.
Sie sprechen voller übermut, wie weh es doch tut.
Meinen mit Liebe uns sehnsucht zu weilen, doch sprechen dieß aus ohne zu meinen.
Die Eine sagt das Gleiche geschwint, doch spüre ich die Deutung darin.
Sehne mich nach des Worten Klang, geh schnell den Weg entlang.
Stehe nun vor ihr, denk aller hant und strecke nach ihr meine Hand.

Der Brief

Liebste Julia,
wir ein Stern am Himmelszelt erleuchtest du den Tag.
Die Gedanken willt kreisend, dreh’n sich nur um dich.
Als ich kam trübten schrecklich wuchernd Wolken mein Gemüt,
da erblickten meine Augen, deine Hell und leuchtend klar.
Da warst du da, hin drin in mein leben.
Die Wolken fechteten um mein gehör, jedoch vertrieben von deiner Stimme heller Klang.
Doch dann,
hört ich deines Namen’s Deutung
und ein loch tat sich im Boden auf.,
drum fleh ich, reich mir deine Hand,
so das ich’s überqueren und komm’n zu dir.
Mein Herz verlangt nach deiner Anmut, nach deiner Lippen praller Lust,
nun sag mir oh’n Verdruss, da ich dich wiedersehen muss,
ob es dir beliebt,
dein Romeo


Wolken
Als mein Herz das deine Traf,
umgaben schrecklich wuchernt Wolken mein Gemüt.

Raubten mir die Stimme,
den Willen fürs Unbestimmte,
versperten mir den Blick nach vorn.

Doch ein Licht schien durch die Dunkelheit,
zeigte mir den Weg herrauß,
aus dem Sturm der verlorenen Liebe.

Ich ging den Gang entlang,
das licht kam immer mehr herran.

Dann sah ich dein Gesicht,
einen Blick vermied ich nicht.
Nahm mir deine hand,
sah über des Geistes Rand.

Vernam nun deine Stimme,
trug mich hinauf zum Himmel.

Dort blieb ich stehn,
konnt dich nicht länger sehen.
Sah mich verzweifelt um,
fühlte mich entsetzlich dumm.

Drumm nehm ich meine Stimme,
ruf hinab vom Himmel.

Das mein Herz nach deinem Verlangt!

Vergessen

Du Engel, am Himmel dieser Welt.

Du Leuchtfeuer im Sturm der Gefühle.

Du Farbschimmer in der Ödnis des Seiens.

Ich liebe dich, so muss ichs zu dir sagen.

Doch kann ich es nicht ertragen, es zu wargen.

Dich Schmach zu erwarten, die mich scheut seit Jahren.

So bin gezwungen ich, es zu verbergen.

Nicht zu fragen, ob es dir ehnlich geht.

Drumm nehm den letzten Ausweg ich.

So werd ichs stumm versprechen.

Deinem Wunch entsprechen, deine Stimme zu vergessen.


Stumm

Ein kleines Mädchen läuft durch einen Wald und gelangt zu einem Hügel.
Auf diesem Hügel steht ein Mann.
Das kleine Mädchen läuft zu dem Mann und fragt ihn was er denn tue.

Er bleibt stumm.

Sie fragt wieder, war er wohl tue.

Er bleibt stumm. starrt unentweckt hinter das Mädchen.
Sie fragt sich was er wohl sehe und dreht sich um.
Sie sieht die gerade untergehende Sonne. Das letzte Licht verschwindet gerade am Rand der Horizontes.
Dann sieht das Mädchen nur noch Dunkelheit.
Denn es ist tot.

Der Mann bleibt stumm.

 
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