Cerin r'Faloth

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26.09.07, 21:47:38

Sashin

geändert von: Sashin - 10.10.07, 17:20:51

Cerin r'Faloth


Aussehen:

Unscheinbar. Cerin trägt größtenteils Kleidung in Schlammfarben (beige, khaki, dunkelgrün, braun, etc.). Eine lederne Hose ist seine Standardbekleidung, kombiniert mit einer Weste, sodass er fast schon wie ein Waldläufer aussieht. Er besitzt auch einen dunkelgrünen Umhang, der schon fast schwarz wirkt, und leicht wasserabweisend ist. Große Lederstiefel befinden sich an seinen Füßen, die Hände sind meistens frei. In einer Tasche seines Umhangs besitzt er auch noch ein Paar Handschuhe, doch die zieht Cerin nur an, wenn er sie auch wirklich benötigt. Eine kleine Brille hat Cerin auch - doch die benutzt er fast nie, da seine Augen gut genug sind und seine Eltern ihm diese vor Urzeiten nur kauften, weil er unbedingt eine haben wollte.

Vergangenheit:

Cerin wuchs in der Villa seiner Eltern in Mitheldarien auf und hatte ein erfülltes Kinderleben. Zusammen mit seiner kleinen Schwester stellte er viel Unsinn an und hatte viel Spaß. Die Eltern, ein recht reiches Ehepaar, verwöhnte die beiden regelrecht, sodass es selten an irgendetwas fehlte. Im Alter von 19 Jahren verließ Cerin Mitheldarien wegen einer Forschungsreise. Er hatte durch einen Privatlehrer Lesen, Schreiben und sogar Rechnen gelernt und war zu stolz, dies zu können, als dass er das hätte auf sich beruhen lassen. So zog er in die Wälder und Felder und alles, was sich außerhalb Mitheldariens befand, lernte viele Leute kennen und auch einiges über sein Umfeld. Er stellte Nachforschungen an über bestimmte Pflanzen, machte Versuche mit Tieren, doch im Mittelpunkt stand seine ständige Überlebensfrage; denn er übernachtete nicht in Schenken, sondern zog es vor, in der Natur, bei seinen 'Versuchsobjekten', zu nächtigen.
Einen Abschnitt sollte man seiner wohl spektakulärsten Entdeckung würdigen: der Theologie. Sehr selten hatte sich Cerin nur Gedanken über Götter und deren Eigenheiten gemacht, für ihn stand fest, es gab sie, aber damit war das Thema auch abgehakt. Auf seiner Reise begegnete er jedoch Pan, einem Mini-Gott. Zu Pans Eigenheiten schaue man den Abschnitt weiter unten an, hier sollte noch gesagt werden, dass Pan zu Cerins ständigem Begleiter geworden ist. Er ist einerseits Ratgeber, andererseits auch Freund für Cerin, sodass er selten nur einsame Stunden in den Wäldern verbrachte.
Vor kurzem kam Cerin nach drei Jahren Forschung zurück nach Mitheldarien; das Haus seiner Eltern stand noch, war jedoch leer. In der Nachbarschaft konnte ihm niemand Auskunft über den Verbleib seiner Familie geben. Zum Glück war das Haus noch (bis auf einige Spinnweben) gut erhalten, sodass er sich dort fürs Erste noch einmal eingenistet hat. Jetzt beginnt die Suche nach der Familie... und nach Freunden.

Charakter:

Ebenso unscheinbar. Cerin ist kein besonders auffälliger Mensch. Das war er nie. Er ist ruhig, schüchtern, besonnen und hält sich gern im Hintergrund. Er weiß viel über Natur, Pflanzen und Tiere; doch auch auf seine Gedanken zur Theologie ist Cerin sehr stolz. Er fühlt sich zu Regen hingezogen, da regnerische Nächte genau die sind, an die er sich gerne zurückerinnert, wenn er an sein Leben im Wald denkt. Ansonsten sehr verschlossen... deswegen kann man hier auch nicht viel berichten.

Pan:

Pan ist Cerins Mini-Gott. Klingt recht komisch, doch eigentlich ist es das nicht. Im Grunde ist Pan ein ganz normaler Gott, der jedoch die Eigenheit hat, seine Kraft aus dem Glauben seiner Anhänger zu ziehen. Er hatte wohl mal eine Hochform, von der er Cerin immer wieder erzählt, in der ein ganzes Dorf an ihn glaubte und ihn verehrte. In dieser Zeit muss er recht mächtig gewesen sein; doch das ist mit Sicherheit einige Hundert Jahre her... in der Zwischenzeit wurde das Dorf ausgelöscht und Pan geriet in Vergessenheit; so schrumpfte auch seine Macht, bis sie schließlich am Nullpunkt angelangte und Pan sich verstecken musste. Durch seine Zusammenkunft mit Cerin fand er einen neuen Gläubigen; der ihm immerhin genug Kraft verlieh, um etwas von seiner Lebensfreude wiederzugewinnen.
Pan hat die Gestalt einer Schildkröte. Es ist keine große Schildkröte, längs gemessen ist sie vielleicht 15 Daumenbreiten lang. Er ist ein recht fröhliches Wesen, gibt gerne dumme Kommentare, nervt ab und an, ist eben genau so, wie man sich ein kleines, nerviges Ding eben vorstellen kann. Jedoch ist er ebenso ein guter Ratgeber, der gut auf seinen letzten Gläubigen aufpasst - und immer wieder davon träumt, große Menschenscharen zu beherrschen. Doch das wird wohl eher seine Vision bleiben...
 
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