Semerket Meriesankh

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24.10.07, 20:20:10

Semerket

Da Semi nun ein Engel ist, wollte ich euch hier zeigen wie sie zu einem geworden ist. :D

Angefangen hatte das alles schon vor langer Zeit aber hier zeige ich nur die wichtigsten Ereignisse.

Sie ist über ihren Glauben zum Engel geworden und deshalb hier mal das erste wirkliche Gebet das sie führte:

Zitat:
Heilerin Semerket schreitet langsam den weg her zum Tempel und geht vor den Altar. Es ist spät, längst schon Dunkel. Ihr Sohn liegt schlafend zuhause und so genießt sie die angenehme Ruhe des Momentes. Ein erfrischende Brise bringt ihren Mantel zum wehen. Ein herrlicher Augenblick. Nachdenklich schaut sie auf den Altar, dabei gehen ihr die Bilder ihrer Hochzeit durch den Kopf als dies all hier ein alter Tempel war mit einem Bild vin Isis an der Wand. Dieses seltsame Buch fesselte sie von mal zu mal mehr. Für die Götter hatte sie eigentlich nie ein 'übertriebenes' Interesse gehabt, natürlich gab es sie. ihre Exsistenz hat sie nie verneint, aber wirklich über ihre Erscheinungsformen und ihr Wirken Gedanken gemacht hat sie sich nicht. Und doch, wenn sie an Isis, Re oder auch Horus denkt, fühlt sie sich geborgen und 'zu Hause'. Sie seufzt und geht den Altar entlang, dabei streicht sie mit ihren Fingern über dessen Oberfläche und erneut wird sie von einer sanften Briese erfasst, die so angenehm kühl war.
Heilerin Semerket schmunzelt über ihre eigenen Gedanken. Sollte sie es tun? Warum nicht? Was hat sie denn zu verlieren dabei? Sie stellt sich wieder vor den Altar und geht langsam auf die Knie. Es fühlte sich seltsam an dies freiwillig zu tun, vorallem wenn sie daran denkt wie sie das letztemal auf ihren Knien war. Aber sie würde sich das nicht von diesem 'Kerl' verderben lassen. Sie hält ihre geöffneten Hände knapp vor sich und richtet den Blick in den Himmel und atmet tief durch. Sie geht in sich und wird sich der Götter bewusst die sie genau in diesem Moment umgeben. Unter ihr Geb, die Erde, über ihr Nut, die Himmelsgöttin auf deren Körper die Sterne kleben und der sie umspielenden Wind, Amun. Sie öffnet die, zuvor geschlossenen, Augen wieder und in ihrem Blick liegt ein Funke der Erkentniss. Die Erkenntnis das sie nie wirklich allein war. Die ganze Zeit waren sie immer bei ihr. Und in diesem Moment verlor die Einsamkeit ihren Schrecken für sie. Vor ihr fürchtete sie sich immer am meisten, doch jetzt musste sie schon in die Urgewässer des Nun vordringen um wirklich einsam zu sein. Sie schaut auf ihre geöffneten hände und beginnt zu lächeln. Leicht schüttelt sie den Kopf. War diese Erkenntnis vielelicht ein Geschenk der Götter an sie, dafür das sie einen Schritt auf sie zu machte? Nun es könnte sein, aber wer weiß das schon so genau? Sie war sich nicht sicher, trozdem schloss sie wieder die Augen und legte den Kopf in den Nacken. Ihre Lippen formten Worte und Sätze ohne diese jedoch wirklich auszusprechen. Es waren alte Formeln die sie in ihrem buch gelesen hatte. Sie fand das schon damals seltsam. Die Formeln prägten sich ihr, ohne sonderliches Zutun, scheinbar einfach so ein. Und so betet sie hier vor dem Altar kniend zu Isis, der großen Schutz- und Muttergöttin. Vor ihren Augen wurde Semerkets Ehe geschlossen und so fand sie es nur logisch zuerst zu Ihr zu beten. Eine weile bleibt sie noch vor dem Altar und genießt die Ruhe.
Heilerin Semerket steht schließlich wieder auf und verlässt langsam den Tempel. Dabei lächelt sie friedlich und sie ist sich sicher. Das wird sie von nun an öfters tun


Was sie danach auch tat, sie medetierte des öfteren, betete und nahm insgesamt den Glauben viel mehr an. errichtete sogar einen kleinen Altar in ihrem Wohnzimmer. ein ganz kleines ding ... sozusagen ein Taschenaltar *g*
24.10.07, 20:20:37

Semerket


Und gestern, spät abends geschah es, lest selbst ;) und sorry ... hab wieder so viel geschrieben >.<

Zitat:
Der Gemeinschaftsraum von Semerkets Haus ist dunkel und ruhig. Keiner Befindet sich darin, doch plötzlich wird der Raum von gelbem Licht überflutet. Und im Zentrum dieser Lichtquelle materialisiert sich Semerket. Kurz darauf ist das Licht weg, der Raum ist wieder dunkel. Nur die Atemgeräusche sind zu hören. Semerket entzündet schnell ein paar Kerzen um den Raum ein wenig zu beleuchten und setzt sich dann erschöpft aufs Sofa. Sie atmet tief durch und versucht wieder zur Ruhe zu kommen. Dank ihres Trainings konnte sie eine teleport zwar schon besser verkraften aber es war immer noch furchtbar ansträngend. Eigentlich wollte sie im Tempel beten, aber dank dieses Fremden und Damien konnte sie das wohl erstmal vergessen.
Sie bleibt noch einige Zeit so sitzen und erholt sich von den Strapazen. Als sie schließlich aufsteht, seufzt sie und sieht sich um. Schaut auf den kleinen Altar den sie hier eingerichtet Hatte. Nun was soll’s. Ein Gebet ist nicht an einen bestimmten Ort gebunden, sie kann das genauso gut auch hier tun. Sie geht in die Ecke zu dem kleinen Altar, auf dem sie den Göttern schon verschiedene Opfer dargebracht hatte und kniet sich davor. Sie holt tief Luft, schließt die Augen und umschließt mit einer Hand das Ankh um ihren Hals. Dann beginnt sie all die anderen Umwelteinflüsse auszuschalten, leicht zu meditieren und als sie ganz ruhig ist und ihre Gedanken frei von allem Weltlichen beginnt sie einige Gebetsformeln aufzusagen. Dabei bewegt sie nur die Lippen aber spricht sie nicht wirklich aus. Dies läuft in Gedanken ab. Sie legt die Hände in ihren Schoß und verweilt noch ein bisschen Zeit so. Mit ihrem verstand versucht sie den Göttern näher zu kommen, wenn sie die wohl auch nie erreichen wird. … Oder vielleicht doch? Denn Plötzlich überkommt Semerket ein seltsames Gefühl. Es fühlt sich an als würde sie davon getragen, fast so als würde sie schweben und aufsteigen Irgendwie. Wäre noch jemand in dem Raum so würde ihm nichts auffallen, denn Semerkets Körper bewegt sich keinen Millimeter, ist noch genauso wie vor eine Minute. Aber ihr Geist, ihre Seele oder mit anderen Worten ihr Ba haben den Körper verlassen und es befindet sich auf dem Weg zu einem weit entfernten Ort. Sie öffnet die Augen und glaubt zu sehen wie sie sich von ihrem eigenen Körper entfern. So etwas hatte sie noch nie erlebt und so wird sie sehr aufgeregt, ihr Herz schlägt schneller, zumindest fühlt sie sich so. Aber ob es wirklich so ist kann sie nicht beurteilen da ihr Körper, inklusive Herz ja gerade nicht zur Stelle ist. Sie hat keine Kontrolle, kann nicht bestimmen wohin sie fliegt, weiß nicht einmal wohin es geht. Drum schließt sie leicht ängstlich wieder die Augen und öffnet sie erst wieder als die Bewegung stoppt.
Langsam öffnet sie die Augen und schaut sich um. Sie befindet sich in einem riesigen Tempel aus Stein. Rings um sie wird die decke von monumentalen Steinsäulen gehalten und die Wände sind verziert mit den farbenprächtigsten Bildern und schönsten Hieroglyphen. Semerkets Ba, welches eigentlich die Form eines Vogels mit Menschenkopf hat, sieht nun aus wie sie, wie ein normaler Mensch, wenn auch etwas durchsichtig. Noch völlig überwältigt von der Schönheit des Tempels, hat sie plötzlich das Gefühl nicht allein zu sein und so dreht sie sich, schaut sich um und hält Ausschau. Da! Ein Schatten am Altar des Tempels, er wirkt nicht bedrohlich und hat die Umrisse eines Menschen. Sie geht darauf zu, doch gerade als sie fast nah genug war um zu erkennen wer dort ist, ist sie plötzlich von einem Ring aus hell loderndem Feuer umgeben. Entsetzt reißt sie die Augen auf. „Nein, … kein Feuer!“ stammelt sie und die Angst bemächtigt sich ihrer immer mehr. Sie wendet sich schnell im Kreis, sucht einen Ausweg und als sie keinen findet geht sie auf die Knie, hält sich die Hände jeweils seitlich an den Kopf und ringt mit ihrem Verstand um ihn nicht zu verlieren. Vom Schatten her, der noch immer dort stand und beobachtet dringen seltsame laute an ihr Ohr. Diese Laute sind kaum zu beschreiben, aber sie sagen Semerket etwas. Unglaublich sanft sagen sie ihr „Fürchte dich nicht. Sehe!“ Und tatsächlich diese sanften Klänge erreichen sie und helfen ihr sich zu beruhigen. ~Sehen? Was?~ fragt sie sich und überwindet sich die Augen zu öffnen. Das Feuer brannte noch immer Lichterloh um sie herum, aber zumindest näherte es sich nicht. Ganz langsam, noch immer mit ihrer Angst kämpfen, richtet sie sich wieder auf. Sie versucht den Schatten durch die Flammen hindurch zu erkennen. Er war so anziehend und unbewusst bewegt sie sich auf ihn zu. Doch nicht weit. Ihre Angst vor dem Feuer war sehr mächtig und diese rufte ihr auch wieder in die Gedanken dass sie sich noch immer in einem Ring aus Feuer befand. Sie starrte wieder auf die Flammen und etwas war anders. Sonst wenn sie Flammen sah, so erschienen vor ihrem Geistigen Auge grässliche Bilder. Von einem niedergebrannten Haus und verkohlten Leichen die Früher einmal ihre Eltern und Geschwister waren, der Ursprung ihrer panischen Angst vor Feuer. Doch diesmal sah sie das nicht, diesmal übermannten sie nicht die Gefühle von Schmerz, Verlust und Trauer. Sie runzelt die Stirn und schaut genauer hin. Dieses Feuer wirkte nicht bedrohlich auf sie, es wirkte sogar einladend… irgendwie. Ihre Angst flaut ab und der Schatten hinter dem Feuer zog wieder ihre Aufmerksamkeit auf sich. Wie von Sinnen geht sie weiter auf ihn zu, bis sie schließlich in Kontakt mit dem Feuer gerät. Es loderte sofort heller auf, schien sie ganz verschlingen zu wollen. Ohne darauf zu achten geht sie einfach weiter bis sie ganz vom Feuer umgeben ist. Es scheint von ihr zu zähren, stärker und größer zu werden. Hell leuchtet es auf und man kann sogar zischende Geräusche hören, doch Semerket erleidet keine Verletzungen und empfindet auch keinen Schmerz dabei, nur eine angenehme Wärme. Das Einzigste was sie fühlt ist das sie etwas am weitergehen hindert, als ob sie die Flammen festhalten. Plötzlich laufen vor ihren Augen noch einmal alle Taten ihres kurzen Lebens vor ihr ab. Alles Gute was sie je getan hat, aber auch genauso das Schlechte. Es scheint als würden sie gegeneinander aufgewogen. Schließlich lösen die Flammen ihren Griff und Semerket kann weiter gehen. Sie tritt aus dem Ring und hinter ihr löst sich das Feuer auf. Sie selbst fühlt sich irgendwie freier und geht weiter auf den Altar zu. Endlich ist der Schatten zu erkennen. Vor ihr steht eine Frau die so unbeschreiblich schön ist, das niemand es in Worte zu fassen vermag. Sanft und lächelnd blickt sie hinunter zu Semerket und geht einen Schritt auf sie zu. Semerket ist total angezogen von ihr, könnte sich nicht einmal wenn sie wollte aus ihrem Bann lösen. „Isis“ haucht sie geradezu und als sie von der Göttin auch noch umarmt wird könnten ihre Glücksgefühle nicht mächtiger sein. In diesem Augenblick offenbart sich ihr eine ganz neue Welt und sie verändert sich. Alles geschieht in dem Bruchteil einer Sekunde und ihr Ba wird zu einer Art Irrlicht. Mit rasender Geschwindigkeit verlässt es den Tempel und fliegt zurück zu ihrem Körper. Das Licht des Bas erfüllt den Raum. Es schwebt vor Semerkets Brust und geht dann langsam wieder in ihren Körper über. Sobald ihr Ba wieder im Körper war, veränderte sie auch dieser. Sie kniete noch immer vor dem Altar und schien ganz ruhig zu sein. Doch nun verschwand das letzte Licht vom Ba und ihre roten Haare färbten sich von den Wurzeln her, hin zu den Spitzen laufend Pech schwarz. Auf magische weise bekam ihr Kleid auf dem Rücken 2 lange Schlitze und aus ihrem Rücken traten Flügel hervor. Die Federn waren nicht weiß sondern Türkis, Blau und Rot. Die oberen Federn waren türkis, dann kamen die dunkelblauen Federn und nur der unterste Rand ihrer Flügel war schließlich Rot gefärbt. Semerket breitet ihre Schwingen das erste Mal aus und öffnet schließlich die Augen. Auch die hatten sich verändert. Die Farbe ihrer Iris war nun golden und wenn das Kerzenlicht im richtigen Winkel in ihre Augen schien so schimmerten sie als seinen sie wirklich aus Gold.
Semerket steht nun wieder auf und betrachtet ihr Haar, sowie ihre Flügel. Ein lächeln ziert ihr Gesicht und in ihrem Blick liegt wieder einmal Erkenntnis. Sie ist zu einem Engel geworden, einer Tochter von Isis. Sie fühlt sich stärker, mächtiger und freier. Ihr fällt auf das auch das Ankh um ihren Hals seine Form verändert hatte, jedoch nicht viel. Ein Ankh war es noch immer. Noch ganz überwälltigt von dem Geschehenen verlässt sie schließlich den Raum.


Noch fragen? :D
 
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