NSC-Charakter Meister Hetral

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08.11.07, 14:17:11

O´lewyn

[NSC] Meister Hetral




Hetral ist in einem weit entfernten Land Namens Turis als Sohn eines Adligen und einer Frau, dessen Herkunft immer verschwiegen wurde zur Welt gekommen. Die offiziel bekannte Version war, dass sie die Tochter eines Herzogs von einem weit entfernten Kontinent war, die sein Vater auf einer seiner zahlreichen Reisen kennengelernt hatte. Doch niemand glaubte wirklich daran und im Stillen wurde über eine Elfenfrau und ähnliches gemunkelt. Doch wie dem auch sei, als Sohn eines wohlhabenden, einflussreichen Adligen, kannte er in seiner Jugend keine Armut. Er lebte in Saus und Braus und hatte alles was er benötigte.
Er wurde von seinem Vater zu einer Ausbildung herangezogen die er zum einen liebte, zum anderen verachtete. Lesen, Rechnen, Schreiben, Fremdsprachen, all das lernte er schnell und gerne, denn er hielt viel von Menschen mit Bildung und schon mit 14 Jahren führte er hochanspruchsvolle Debatten mit Freunden seines Vaters. Auch den Umgang mit dem für diese Gefilde typischen geschwungenen Langschwert lernte er, sobald er es halten konnte. Doch jene „Fächer“ die ihn das Herrschen lehren sollten und die Privatstunden bei seinem Vater, der ihm das intrigieren beizubringen versuchte, hasste er bis aufs Blut. Es war ihm zu wider, diese Ränkeschmiederei, dieses Geplänkel um die Macht. Er mochte den Frieden, die Ruhe, die Zeit mit seinen Büchern und noch eine Sache die er geheim hielt. Vor jedem. Niemand wusste von seinem kleinen Zeitvertreib.
Denn wenn es die Zeit und die Situation zuließ schlich er sich raus, stahl sich in den Wald und übte dort mit einem Bogen, den er sich von einem der Knappen geklaut hatte das Bogenschießen und mit einem Schwert, dass er zum üben bekommen hatte den Schwertkampf. Seit seinem 12ten Lebensjahr hielt er es so.


Einige Jahre gingen ins Land, die er so verbrachte … Lernen, Lesen, Bogenschießen, Schwertkampftraining, Lernen, Lesen, Bogenschießen, Schwertkampftraining, Lernen, Lesen, Bogenschießen, Schwertkampftraining, immer so fort, das einzige an das er sich klammern konnte waren das Bogenschießen, der Schwertkampf, seine Bücher und der herrschende Frieden.
Dann mit 20 Jahren entdeckte er noch eine andere Sache, die Abwechslung in sein Leben brachte … eine Frau. Eine wunderschöne Frau, jung, hellbraune Haare, rehbraune Augen … einfach göttlich in seinen Augen, doch mit einem Nachteil, der es ihm sehr schwer machte ihr nahe zu kommen: Sie war vom einfachen Volk …
Doch das hielt ihn nicht auf, er versuchte sein Glück, belog seine Eltern wenn er sich rausstahl um sie zu sehen und tatsächlich fanden sie zueinander. Sie verliebten sich unsterblich ineinander. Es sah alles so aus als würde ihre Liebe funktionieren, denn sie planten zusammen auszureißen.

Doch alles kam ganz anders. Denn zu dieser Zeit, als alles grade so gut zu laufen begann, begannen sein Vater und weitere Intriganten einen Umsturzversuch gegen den amtierenden König. Drei lange Jahre tobte daraufhin ein Krieg zwischen König und Aufrührern, in dem viele Menschen ihr Leben ließen …
All dies wühlte den nun 22 Jahre alten jungen Mann so sehr auf, dass er sich immer mehr in sich selbst kehrte … Dann eines Tages schlagartig war alles vorbei, die Aufrührer waren zerschlagen, der König hatte gesiegt. Die überlebenden Aufrührer ergaben sich oder wurden vernichtet. So auch Hetrals Familie. Eines Tages stürmten sie ihr Haus und töteten seinen Vater, seine Mutter und alle Diener. Seinem geheimen Zeitvertreib hatte er es zu verdanken, dass er zu diesem Zeitpunkt nicht im Hause war. Doch als er zurückkehrte, und sah was geschehen war brach er in Tränen aus … Er suchte nun Trost an der einzigen Stelle, die sich ihm anbot, seine einzige Liebe.
Doch diese Beziehung war bereits aufgedeckt worden und man lauerte ihm dort auf um auch den letzten Sproß der Aufrührer zu vernichten.
Zwar vermochte er sich einen Weg frei zu kämpfen, was er nur seinem extra Training mit Schwert und Bogen zu verdanken hatte, doch dabei verlor er auch das letzte an sich, an das er sich in seinem Leben hätte klammern können. Durch einen unglücklichen Hieb erhielt er einen Schlag der ihm eine Narbe quer über das Gesicht und den Mund einbrachte. Nicht tief, doch deutlich zu erkennen. Desweiteren wurde bei diesem Kampf seine Angebetete durch einen sauber geführten Streich von einem der königlichen Soldaten getötet. Und als wäre dies nicht genug wurden ihm durch Schock, Angst und dem Gefühl alles verloren zu haben die Fähigkeit des Sprechens genommen. Von diesem Tage an sprach er kein Wort mehr …

Er flüchtete sich in den Wald, doch was half ihm das? Er hatte nichts mehr. Kein zu Hause, keine Eltern, keine Geliebte, keine Stimme … nichts. Nichts das ihn am Leben erhalten könnte. Zudem blutete er aus mehreren Wunden die er sich in dem Kampf zugefügt hatte. Daher legte er sich nieder, und erwartete den Tod, den er unausweichlich auf sich zukommen sah.
Doch wieder einmal sollte alles anders kommen.
Denn als er erwachte, sah er sich nicht in irgendwelchen himmlischen Gestaden wieder sondern in den Gestaden der Waldelfen, die in den Wäldern hausten in die er sich geflüchtet hatte. Sie hatten ihn aufgenommen und gepflegt, doch nur aus einem Grund. Weil die Gerüchte wahr gewesen sind. Seine Mutter war eine Elfe gewesen. Eine Waldelfe.
So erfuhr er davon und bat darum bei ihnen bleiben zu dürfen, zumindest vorerst. Die Elfen willigten ein und er lebte und lernte fortan bei den Waldelfen. Er lernte dass er zwar nicht unsterblich war, dass ihm jedoch trotzdem ein langes Leben geschenkt worden war. Und seine Vorliebe für das Bogenschießen und für die Natur, lagen nun wohl auch auf der Hand.
Er wurde ein begnadeter Bogenschütze, und konnte sich durchaus mit einigen der Elfen messen. Doch durch seine menschlichen Veranlagungen, geerbt von seinem Vater unterschied er sich auch zu sehr von ihnen als hier ein glückliches Leben führen zu können.
Also bat er den obersten der Waldelfen eines Tages um drei Gefallen:


1. Dass sie ihn ziehen lassen ohne ein Wort an irgendwen über ihn und seinen Aufenthalt hier
oder seinen weiteren Weg zu verlieren,
2. Dass sie ihm eine Ausrüstung, zusammengestellt nach seinen eigenen Wünschen gewähren,
ohne nachzufragen für was oder wozu.
3. Dass sie ihm erlauben sich ein eigenes Schwert in ihrer Schmiede zu schmieden,
ebenso wie einen eigenen Bogen. (Mit Hilfe der gelernten Schmiede versteht sich)

Und die Elfen gewährten ihm seine Wünsche und er machte sich an die Arbeit. Als er alles beisammen hatte und nun stolz seinen Bogen präsentierte, lachten die Elfen. Denn der Bogen war aus Metall gearbeitet, geschwungenem Metall, das sich biegen lässt und doch robust ist. Der Bogen war fast so lang wie Hetral hoch und auch die Pfeile waren aus Metall gearbeitet. Sie lachten solange, bis er mit seinem Bogen einen Schuss abfeuerte. Da verstummten sie, denn er durchbrach mit seinem Schuss einen Baum in 80 Metern Entfernung genau dort wo ein normalgroßer Elf seine Stirn hat. Zu allem Überfluss durchbrach der Pfeil den Baum, so dick wie ein Unterarm lang, gänzlich und blieb zitternd in dem Baum dahinter stecken.
Das waren die Früchte seiner Arbeit, seines Trainings. Unglaubliche Kraft und ein unglaublicher Bogen.
In die herrschende Stille hinein, warf sich Hetral seinen Bogen über die Schulter, nahm seine Umhängetasche, schnallte sich sein Schwert um, zog sich die Kapuze des Mantels ins Gesicht und begann seine Jahrzehnte dauernde Wanderschaft.

35 Jahre wanderte er, bis er schließlich mit 63 Jahren in den Wäldern vor Mitheldarien auftauchte, mit einer klaren Vorstellung seiner Zukunft und dem was er vor sich hatte. Er hatte eine Aufgabe gefunden, für die er Mitstreiter benötigte. Eine Aufgabe, die nicht einfach werden würde, denn der Orden der schwarzen Sichel war seit Jahren verschollen … zumindest sagt man das. Denn in Wahrheit hat er nur geruht … gewartet …

08.11.07, 14:39:08

O´lewyn

Aussehen:

- hochgewachsen ( 1,92 m )
- stämmig, muskulös, bärenhafte statur
- dunklere Haut, braungebrannt, strahlend grüne Augen,
braune Haare,
- wettergegerbtes Gesicht, von mehreren Narben
„durchfurcht“, kleinere wie größere auch. Dioe
auffälligste ist die, die quer über sein
Gesicht verläuft. Sie scheint seine Lippen in zwei zu
teilen.



Sonstiges:


- stumm, spricht kein einziges Wort,
- besonders gute Augen und Ohren aufgrund seiner Stummheit,
- sehr ruhig, zurückhaltend, fast immer beherrscht,
- sehr guter Bogenschütze, aber noch nicht meisterhaft,
- auch gut im Umgang mit jeglichen anderen Wurfwaffen
( Messer, Äxte, etc. )
- beherrscht die Gedankenrede zu Tieren aller Art,



Sonstiges:


Er ist immer in Begleitung einer jungen Wölfin, die noch
nicht sehr kräftig, dafür aber wieselflink und verschlagen
ist. Sie weicht Hetral selten von der Seite und ist seine
treuste Freundin, die einzige die ihn wirklich versteht,
mit der er sich wirklich „unterhält“.

 
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