Zoé Zeami

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16.03.08, 20:50:57

Zoé Zeami

geändert von: Zoé Zeami - 20.03.08, 17:01:36

Aussehen/Besondere Merkmale
-Schlanke Statur ( 1,76m groß)
-rotes Haar, die vorderen Strähnen bereits mit grau-weißen Strähnen versetzt
-trägt meist gut verarbeitete, schwarze Stoff- oder Lederkleidung, sehr selten Kleider
-Am Rücken immer ihre zwei Katanas griffbereit
-eine blaue und eine lilane Iris
-Am Rücken ist eine kleine Variante ihres Clanzeichens eintätowiert (normalerweiße von ihrer Kleidung bedeckt)

• Vorname: Zoé
• Nachname: Zeami
• Alter: etwa 16 Jahre (etwa 153 Elfen-jahre),etwa wird meist auf Anfang 20 geschätzt
• Familie: -Vater und Mutter verstorben (an Kriegsverletzungen gefallen als Zoé knappe 130 (Elfen)Jahre alt war)
- Als Einzelkind aufgewachsen
- Ledig, keine Kinder




Zoé erblickte in Mitten eines Clankrieges das Licht der Welt, und wuchs als einziges Kind ihrer Eltern auf. Da Krieg herrschte waren Überfälle auf das Dorf, in dem sie lebte, möglich, und Selbstverteidigung war schon in jungen Jahren nötig. Bereits im Alter von 6 Monaten entschied sie sich für die Kampfkunst mit Katanas/Klingen, da sie diese mehr als die Schwarze Magie schätzte und hätte die Magie am liebsten ganz links liegen gelassen, wurde jedoch auf Drängen ihrer Eltern hin wenigstens in den Grundkenntnissen dieser unterrichtet. Sie trainierte fleißig mit den Katanas, doch es kam selten zu Angriffen auf ihr Dorf, und wenn, dann durfte sie ihr Können nicht unter Beweis stellen.

Auch wenn sie – mehr oder weniger gezwungener Maßen – der Liebling ihrer Eltern war und meist alles bekam was sie wollte, musste sie dennoch lernen wie es war auf sich allein gestellt zu sein, da ihre Eltern oftmals unterwegs waren – Zoé wusste nie wohin oder weswegen – und die anderen Dorfbewohner waren ihrer Familie gegenüber immer etwas zurückhaltend gewesen und so traute sich Zoé einfach nicht diese um Hilfe zu fragen, befürchtend, dass sie irgendwelche Gesetze damit brechen würde. Mit der Zeit wurde sie ziemlich arrogant und überheblich, war sie meist schlauer und gerissener als die anderen „Kinder“ ihres Alters, allerdings fehlte es ihr noch an einigem um „Erwachsen zu sein“. Kamen nun Entscheidungen auf sie zu, wurden diese immer zu ihrem Besten getroffen; das Wohlbefinden der anderen bekümmerte sie nicht im geringsten.

So lebte sie viele Jahre lang, von den anderen Dorfbewohnern noch mehr gemieden als schon zuvor und insgeheim von so manchem verachtet. Bis eines Tages – es war etwa einen Monat nach ihrem 13. Geburtstag – ihre Eltern wie schon so oft wiederkehrten, allerdings nicht mehr wohlbehalten wie gewöhnlich, sondern mehr tot als lebendig, da sie am ganzen Körper mit Wunden übersäht waren und noch dazu eine leichte, in ihrem Fall jedoch tödliche, Vergiftung hatten. Ihr Vater starb noch am gleichen Abend jenes Tages und ihre Mutter einige Stunden später, trotz aller Behandlungen. In ihren letzten Atemzügen gab ihre Mutter ein, etwa 20 Jahre lang, wohl behütetes Geheimnis preis: Ihre Eltern waren zwar adeligen Geschlechts, verarmten jedoch zu Beginn des Clankrieges und verloren dadurch nicht nur jeden Reichtum, den sie jemals besessen hatten, sondern auch jeglichen Status und hatten sich so unter das normale Volk gemischt. Genau zu jenem Zeitpunkt, zu Beginn des Clankrieges, hatten ihre Eltern bereits eine Tochter, die sie jedoch in der Not nicht zu ernähren wussten, da sie selbst so manche Mahlzeit ausgesetzt hatten, und gaben sie so kurzer Hand zu einer Verwandten, um dort in Frieden auf zuwachsen. Was ihrer Tochter danach zu gestoßen war, wussten sie nicht, nicht einmal ob sie überhaupt noch am Leben war. Als sich ihre Miserie wieder gebessert hatte wollten sie ein weiteres Kind, mit der Zuversicht es dieses mal selbst großziehen zu können.

Zoé trifft der Tod ihrer Eltern durch aus, weit schlimmer als sie oder sonst jemand es vermutet hätte. Arroganz und Überheblichkeit schwinden wie von Geisterhand über Nacht und werden von tiefer Trauer und Verwirrung abgelöst. Sie verliert jegliche Lust an den früher so sehr geliebten Katanas und starrt bisweilen Stunden lang auf den gleichen Fleck, darüber sinnierend was ihrer Schwester zugestoßen sein könnte.

Nach einigen Monaten verließ sie das Dorf und zog in ein anderes, etwas größeres, aber noch immer von Drow bevölkertes. Dort lernte sie Yandrasír kennen und freundete sich mit ihm an; ihre Freundschaft entwickelte sich jedoch schon sehr bald in mehr als nur das. Langsam aber sicher verarbeitete Zoé das Geschehene und Gesagte und ihre alten Charaktereigenschaften traten wieder zum Vorschein. Sie trennte sich im Streit von Yandrasír, der nicht verstand wie sich Zoé so gewandelt haben konnte und es auch nicht wahr haben wollte. Zoé jedoch, zu ihrer alten Ignoranz zurückgekehrt, scherte sich nicht weiter darum und suchte ihre Verwandten auf, besessen von dem Gedanken, heraus zu finden was ihrer Schwester widerfahren war. Dort erfuhr sie von ihrer Verwandten, was sie getan hatte und versuchte ihr zu folgen. Manchmal verlor sich die Spur, wie Fußsstapfen die einfach vom Winde verweht, vom Regen verwaschen oder von Schnee verdeckt worden waren. So blieb sie in einigen Städten für längere Zeit, bevor sie einen weitern Hinweis auf den Verbleib ihrer Schwester fand und sich wieder auf den Weg machte. Und so kam sie schließlich in Mitheldarien an, in der bei weitem größten Stadt, die sie jemals gesehen hatte, und es kamen ihr zum ersten Mal Zweifel, ob sie ihre Schwester je finden würde, schließlich dauerte ihre Suche schon ein gutes Jahr an.


02.04.08, 20:21:01

Zoé Zeami

Charakter:

Zoé ist Jüngeren gegenüber überheblich, Älteren gegenüber jedoch meist respektvoll. Sie wird meist von einem großen Wissensdurst gedrängt und fragt Sachen, die andere schon allein aus Scham oder Mitgefühl nicht fragen würden. Sie nimmt eigentlich kein Blatt vor den Mund, und wer eine ehrliche Antwort haben will, wird sie bei ihr immer bekommen.
 
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