25.04.08, 18:49:56
Zabanja
geändert von: Zabanja - 04.09.08, 11:26:33
Folgende Pflanzen wurden fürs Rollenspiel und fürs Buch erfunden.
Hier gilt das Urheberrecht, bitte vorher fragen, wenn ihr das für eigene Werke übernehmen wollt!!
Akhgob (Grasbaum)
Eine Schmarotzerpflanze, die – ähnlich einer Mistel – auf anderen Bäumen wächst. Ihre langen, faserigen Äste sind von dunkelgrüner Farbe und sehen wie Grasfasern aus. Was immer diese Äste auch berührt, wird von ihnen eingewickelt und zu Tode gedrückt.
Amanlóme
Eine heimtückische Schlingpflanzenart, die ihre Opfer um so fester einwickelt, je stärker sie sich wehren. Man wird sie nur wieder los, wenn man sich völlig entspannt.
Ihre lianenartigen Schlingen sind braun und mit winzigen Dornen besetzt und sie können sowohl am Boden liegen, als auch von Bäumen herabhängen. Diese Pflanze scheut weder Feuer noch Licht und ist äußerst widerstandsfähig.
Calmcacil
Niedrige Beerenstrauchart, deren rostfarbene Beeren durchaus essbar sind. Sie schmecken säuerlich herb und man findet sie am Rand von Wäldern oder auf Lichtungen.
Coamenel
Eine Heilpflanze. Die Blätter sind eine Mischung aus Lila und Grün und sie ist nicht grade leicht zu finden. Anders als andere Heilkräuter blüht sie NUR Tagsüber. Blätter und (giftgrüne) Blüten sind ungenießbar - die Wurzeln wirken vor allem gegen
Bauchschmerzen und Übelkeit.
Enchilion
Eine Art lebender Stein. Diese Pflanze ist blattlos und hat eine teils glatte, teils raue Oberfläche. Es gibt sie in sehr vielen Farbschattierungen – von Hellgrün über Dunkelbraun bis hin zu Grau. Oft sind sie mehrfarbig und haben eine Maserung. Enchilions findet man häufig in Gebirgsnähe, das sie recht genügsame Pflanzen sind. Sie kommen – ähnlich den Kakteen – mit wenig Wasser aus und wenn es einmal regnet, dann speichern sie dieses. Das Enchilion ist essbar und wird von Überlebenskünstlern sehr geschätzt.
Fingolfinen
Eine süßsaure Fruchtsorte. Es sind kleine, stachelbewehrte Kugeln, die unreif rot, reif dann bläulich gefärbt sind. Um sie essen zu können, muss man die harte Stachelschale entfernen.
Grenoskbaum
Ein Obstbaum, der einst wild wuchs und von den Menschen als fruchttragende Gartenpflanze veredelt wurde. Seine Früchte sind etwa pflaumengroß, süß und von helloranger Farbe. Sie haben keinen Stein, sondern kleine, essbare Samenkörner.
Kalabtur
Eine Schlingpflanze mit rötlich-grünen Blättern. Sie wächst ausschließlich auf wilden Grenoskbäumen und die Blätter der noch nicht blühenden Zweige ergeben – als Tee aufgegossen – ein Heilmittel gegen Erkältungskrankheiten.
Manôûri
Ist in Steppengegenden zu finden und kann problemlos gegessen werden. Frisch als Salat, als Wegzehrung kann es getrocknet und mit etwas Wasser als Brei gekocht werden.
Die äußeren Blätter sind orange, die mittleren gelblich. Es schmeckt leicht nussig.
Mithcrist
Ein Kraut, das, gemischt in Wasser oder Wein, ein starkes Schlafmittel ergibt. Mithcrist wächst nur im Moorgebiet und selbst dort ist es nur schwer zu finden, da es den Schatten alter Birken braucht, um zu gedeihen. Das Pflänzchen sieht sehr unscheinbar aus, hat winzige, altrosafarbene Blüten und breite, haarige Blätter.
Mjikas
Eine wahre Wunderpflanze, die in keinem Heiltrank fehlen darf. Seine Pflanzensäfte wirken desinfizierend, entgiftend und beschleunigen den Heilungsprozess.
Dieses Kraut wächst überall auf Eluyan, doch seine Heilkraft behält es nur, wenn es bei Neumond gepflückt wird.
Es ist ein flechtenartiges Gewächs ohne Blüten und wird sehr gerne mit Moos verwechselt.
Nilfuin
Ein überall wachsendes Kraut, das gerne in Breis, Suppen oder Soßen gerührt wird. Es hat einen angenehmen Geschmack, leicht scharf und stärkt angeblich die Abwehrkräfte – was aber bisher noch nicht bestätigt werden konnte.
Die grünen Blätter sind gezackt und die Blüten hellgelb.
Nuquernaros
Übersetzt bedeutet dieser Name Regenbogenblume und genauso sieht sie auch aus. Die kristallinen Blütenblätter schimmern in allen Farben und sind sehr schön anzusehen. Doch sie ist mit Vorsicht zu genießen, denn der Pflanzensaft birgt ein starkes Gift, das selbst in sehr verdünnter Form noch Lähmungen hervorrufen kann. Unverdünnt wirkt es absolut tödlich.
Nuquernaros wird trotz seiner gefährlichen Wirkung in vielen Heiltränken gebraucht, da es in Verbindung mit Mjikas seine tödliche Wirkung verliert und zur Stärkung des Patienten beiträgt.
In Acht nehmen sollten man sich auch vor der Pflanze selbst, denn so zerbrechlich sie auch aussieht – die Blätter sind scharf wie Rasierklingen.
Thrakhûr Palme
Eine gifte Palmenart, deren Pflanzensaft ätzende Wirkung hat. Ihre Samen werden von einer großen Vogelart gerne gefressen, die wiederum, dank dieser Samen, sehr wohlschmeckendes Fleisch hat. Das Fleisch gefangener Vögel, die keine dieser Samen gefressen haben, ist ungenießbar. Aus diesem Grund wird die Thrakhûr Palme geduldet und nicht sofort abgeholzt.