08.06.08, 23:59:53
Grantelchen
Brauch ein wenig Hilfe, hab annem Text gearbeitet, aber mir fehlt noch der bessere Schliff, von dahher such ich noch Sand (-;
Xad'dras Totenlied
Ich habe etwas in der Welt verloren,
denn die Götter haben einst geschworen,
daß das, was SIE mit eigenen Händen auf Erden erschaffen,
auch mit eigenen Händen werden zu sich raffen.
Stolz deine Ahnen sind dir zur Seiten,
zum hohen Gericht sie dich geleiten,
und stehen bei mit ihrem Wort,
lobpreisend deinen Seelenhort.
Hart geprüft wird die Reinheit der Seele,
an deinen Händen, der harten Arbeit, jede Schwiele,
jeder Kampf, jeder Tod, der deinen Weg begleitet,
wer der Götter, du gerufen, dir stand zur Seite.
Und so werden SIE dich zu sich nehmen,
werden deine geläuterte Seele rühmen,
die von IHREN mächtigen Händen einst geschmiedet,
wird nun neuer, ohne Schmerz des Lebens, befriedet
So weilst du nun unter den Ruhmreichen,
dort gibt es keine modernden Leichen,
nur der Siegessang voll und reich erklingt,
über all die Ehre hart im Kampf erringt.
Mit neuen Augen wirst du die Götter sehen,
wie einst die Welt gelegen in Wehen,
sieh des Seelenmeisters Esse glühen,
aus der die Lebensfunken sprühen.
Ruhe sanft an der Wärme,
genieß des Schmiedens Lärmen,
sieh dort deines Kindes Kind entstehen,
das bald führen wird dein Lehen.
Ich habe etwas in der Welt verloren,
auch wenn uns die Götter auserkoren,
ist mir das Herz schwer voll Klagen,
trotz all der glorreichen Sagen.
Ein Schatz wurde aus der Welt gerissen,
und ein Leben lang werd ich ihn missen,
doch einst ist auch mein Tag gekommen,
und dann nehm ich den Weg, den du genommen.
Dann nimmst du mich wie in alten Tagen bei der Hand,
führst mich mit all den Ahnen jenen Pfad entlang,
der führt zu den ewigen Hallen,
gebaut aus edelsten Kristallen.
Ich habe etwas in der Welt verloren,
denn die Götter haben einst geschworen,
daß das, was SIE mit eigenen Händen auf Erden erschaffen,
auch mit eigenen Händen werden zu sich raffen.
09.06.08, 10:57:35
Tsukasa
Huhu Grantel,
Ich find dein Werk sehr schön und werde mich mal ansSchleifen machen, wenn du so danach bettelst:
Stolz deine Ahnen sind dir zur Seite,
zum hohen Gericht sie dich geleiten,
und stehen bei mit ihrem Wort,
lobpreisen deinen Seelenhort.
würde da zwei kleinigkeiten ändern um den Fluß nicht zu stören:
Stolz deine Ahnen sind dir zur Seiten,
zum hohen Gericht sie dich geleiten,
und stehen bei mit ihrem Wort,
lobpreisend deinen Seelenhort.
Hart geprüft wird die Reinheit der Seele,
an deinen Händen, der harten Arbeit, jede Schwiele,
jeder Kampf, jeder Tod, der deinen Weg gegleitet,
wer der Götter, du gerufen, dir stand zur Seite.
letzte Zeile würde ich zum einfacheren verständnis etwas ändern:
wer der Götter, die du gerufen, dir stand zur Seite.
Dann ein kleiner Fehler in der Zeile:
sieh dort dein Kindes Kind entstehen,
gibt zwei möglichkeiten:
"sieh dort dein Kindeskind entstehen,"
oder
"sieh dort deines Kindes Kind entstehen,"
kleiner Fehler im Metrum:
Ein Schatz wurde aus der Welt gerissen,
und ein Leben lang werd ich ihn vermissen,
nimm statt "vermissen" einfach "missen"
So das wärs dann erstmal von meiner Seite, mir gefällt die Idee mit dem Klagelied und die Umsetzung, egal ob du dich meiner Worte annimmst, tolle Arbeit. :-)