01.11.09, 22:07:41
Cortés
Grallon
Kindheit
Die Eltern von Grallon hatten ein Haus auf einer grossen Lichtung in einem weit entfernten Wald. Auf dieser Lichtung war genug Platz für Ackerbau und ein wenig Viehzucht, was Grallons Eltern da auch machten. Da praktisch nie jemand durch diesen Wald reiste, kamen nur Leute die den Weg kannten oder aber von Grallons Eltern eingeladen wurden. Grallon wuchs heran und arbeitete tüchtig auf dem Hof, der mehr als genug Nahrung lieferte. Durch das genügende und gesunde Essen und die harte Arbeit wurde er recht gross, seine Grösse wurde nurnoch von seiner Stärke übertroffen. Diese Zeit war für Grallon sehr eintönig da er niemanden zum spielen hatte und durch die Arbeit auch keine Zeit dafür hatte, bis zu einem scheinbar gewöhnlichen Tag im Winter. Da der Winter schon früh begonnen hat und sich noch lange hinzieht ist das im Herbst gesammelte Holz zur Neige gegangen, so machte sich Grallons Mutter auf in den Wald um Feuerholz zu sammeln. Die Wölfe in der Gegend waren gerissene Tiere, zwar nicht sonderlich aggressiv, dafür aber schlau.. Auch ihnen ging das Futter aus durch den langen Winter und so wurden sie immer hemmungsloser den Menschen gegenüber. An besagtem Tag als die Mutter Holz sammeln ging sammelten sich einige Wölfe und kreisten die Mutter ein.. und drängten sie an den Abgrund einer Schlucht. Als die Mutter dann zwei Tage von zuhause fort blieb machte sich Grallons Vater auf sie zu suchen. Die Wölfe haben es erwartet dass jemand nach der Frau suchen würde und so waren sie auf das Eintreffen von Grallons Vater bestens vorbereitet.. und töteten dann auch ihn. Mit viel Glück und Durchhaltevermögen schaffte es Grallon den restlichen Winter zu überstehen und arbeitete noch ein paar Jahre alleine weiter auf dem Hof bis ihn der nächste Schicksalsschlag traf. Plünderer haben ein Dorf gebrandschatzt und sind in den Wald geflüchtet um sich zu verstecken.. und trafen auf die grosse Lichtung mit dem Hof. Sie gingen in das Haus und suchten nach Nahrungsmitteln und Wertgegenständen, Grallon war in dieser Zeit gerade an einem Bach in der Nähe am Wasser holen und sah das Ausmass der Zerstörung erst bei seiner Rückkehr. Die Felder waren niedergetrampelt, das Vieh geschlachtet und zum Festmahl zubereitet.. und die Plünderer feierten inmitten der ganzen Zerstörung ihren Fund des Hofes. Diese Schändung von Grallons Zuhause verärgerte ihn sehr und er ging zu den Plünderern um sie auf das Desaster anzusprechen, doch diese lachten nur und zückten die Waffen als sie ihn sahen und ihm zuhörten.. schliesslich griffen sie ihn an. Grallon wehrte sich tapfer, war jedoch ungeübt im Kampf da er noch nie einen solchen austragen musste.. Dennoch war er ja sehr stark und erschlug so 3 der Plünderer von blossen Händen. Als er sich der masslosen Überzahl im klaren war sah er keinen anderen Ausweg als in den Wald zu flüchten, aufgrund einer Wunde am Bein die ihm die Plünderer zugefügt haben kam er jedoch nicht weit und blieb erschöpft an einen Baum gelehnt liegen und schlief ein. Am nächsten Morgen als er aufwachte war er bereits gefesselt und in einen Käfig gesperrt. Die Plünderer hatten ihn gefasst und brachten ihn nun in ihr Lager. Nach einer langen Reise ausserhalb des Waldes kamen sie schliesslich an, doch das Lager glich mehr einer kleinen Stadt als einem üblichen Plündererlager.
Leben bis jetzt
In der Mitte dieser Stadt gab es eine Arena in der die Bewohner der Stadt ihre Gefangenen und Sklaven gegen Tiere oder untereinander antreten liessen. Grallon war einer dieser Arenakämpfer und machte sich darin sehr gut, da in dieser Arena keine Waffen erlaubt waren.. nur die baren Fäuste oder Krallen durften benutzt werden was Grallon sehr zu Gute kam da er nie den Umgang mit einer Waffe gelernt hatte. Es vergingen wieder ein paar Jahre bis es ihm gelang zu fliehen.. mit seinen einfachen Kleidern und gefesselt machte er sich auf den Weg.. und kam in Mitheldarien an.
Grallon heute
1.90cm gross
Hellbraune schulterlange Haare
blaue Augen
sehr muskulös
einfach gekleidet
unbegabt im Umgang mit Magie
Er ist im Besitz von zwei Schlagringen die er damals in der Plündererstadt hat mitgehen lassen
Im Waffenkampf ist er unbegabt da er das nie erlernt hat, er macht seine mangelnden Waffenkenntnisse durch seine enorme Kraft wieder wett. Die er mithilfe seiner beiden Schlagringe auch wunderbar gegen die alltäglichen Gefahren einsetzen kann. Jedoch arbeitet er lieber und macht nützliche Dinge mit seiner Kraft, anstatt zu kämpfen und greift nur wenn es sein muss ein.
Er ist freundlich aber doch eher ein verschlossener Mensch. Die meiste Zeit besäuft er sich um die schrecklichen Bilder in seinem Kopf zu löschen, die er von jedem erzwungenen Mord in der Arena hatte.