Gedichte

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10.08.05, 20:31:21

Taraja-Thar

Elixier des Lebens,
Zeuger des Lebens.

Tödliche Waffe,
schändliche Gefahr.

Tausende Menschen,
glücklich, verzweifelt.

Naturgewalt,
doch zahm,
imposant und gewaltig,
anbetungswürdig.

Grund für Kriege,
Kriege um Leben.

Schimmernd wie Diamanten,
doch auch schwarz wie die Nacht.

Viele Gesichter,
wir wollen nur ein´s.

Das zahme Gesicht,
glücklich,
wunderbar,
mystisch,
anders,
einfach schön.

Doch wir vergessen das Grauen,
die schlechte Seite.
Die Unbezwingbarkeit,

von unserem Ursprung.
In ihm leben wir,
die erste Zeit.

Es ist die erste Begegnung,

mit ihm,
dem Engel,
dem Teufel.

Dem Wasser
10.08.05, 21:33:29

Isaac

Wird auch Zeit, dass es hier mal ein bisschen Poesie gibt. Und dann noch zu meinem Lieblingselement!!! :) Ist echt schön das Gedicht,isses selbst geschrieben?
13.08.05, 17:17:33

Jasmina

Du hast mir das Lachen gezeigt,
mich von der tiefen Trauer befreit.
Du hast in mir Zuversicht geweckt,
hast meine verborgenen Talente entdeckt.
Du hast mir Geborgenheit gegeben,
hast mir gezeigt, wie es ist zu leben.
Und dafür liebe ich dich.

Ach *seufsz* - das Gedicht ist einfach wunderschön, ich kann mir nicht helfen...

Poetische Grüße,
Jasmina
13.08.05, 18:50:41

Ireth

Das ist aber wirklich schön.
Aber das hast du nicht selber geschrieben, oder?
13.08.05, 19:21:39

Jasmina

Nein, das Gedicht habe ich nicht selber geschrieben...obwohl ich jedoch auch manchmal meine kreativen Phasen habe...und die nutze ich dann auch voll aus *g*
14.08.05, 00:27:21

Lyraluthlorin

also ich habe über hundert gedichte selber geschrieben in vielen jahren...
20.08.05, 22:12:09

Taraja-Thar

@Isaac

Danke, dass es dir gefällt :)

Ja ich habe es selbst geschrieben, kurz nach der Flutkatastrophe..
04.11.05, 20:52:48

Jasmina

O, der Wahnsinn der großen Stadt, da am Abend
An schwarzer Mauer verkrüppelte Bäume starren,
Aus silberner Maske der Geist des Bösen schaut;
Licht mit magnetischer Geißel die steinerne Nacht verdrängt.
O, das versunkene Läuten der Abendglocken.

H***, die in eisigen Schauern ein totes Kindlein gebärt.
Rasend peitscht Gottes Zorn die Stirne des Besessenen,
Purpurne Seuche, Hunger, der grüne Augen zerbricht.
O, das gräßliche Lachen des Golds.

Aber stille blutet in dunkler Höhle stummere Menschheit,
Fügt aus harten Metallen das erlösende Haupt.


...dieses Gedicht stammt von Georg Trakl - seine Gedichte sind genauso finster und traurig wie sein Leben und doch wunderschön...
 
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